Elektronik Automotive: „Radar-Datenlogger soll Autounfälle verhindern“

Elektronik-Automotive-03-2015-DP24R-p24Rohdaten, aus denen Fahrerassistenzsysteme etwa Objekte identifizieren, sind immer häufiger nur chipintern verfügbar. Dies erschwert die Fehlersuche und Systemoptimierung. Ein neuer Datenlogger setzt daher auf eine direkte Ankopplung an die Sensoren.

 Eine Lösung des Problems liefert der neue Datenlogger DP24R von embedded brains. Die Head Unit des Datenloggers wird direkt an die Radarsensoren angekoppelt, so dass der Datenlogger Zugriff auf die Rohdaten hat und sie aufzeichnen kann. Typischerweise sind vier Sensoren an den vier Ecken des Fahrzeugs angebracht, um die gesamte Umgebung des Fahrzeugs überwachen zu können. Mithilfe von vier angeschlossenen Head Units können die Rohdaten während der Testfahrten aufgezeichnet werden, wobei die Aufzeichnungskapazität des Datenloggers zehn Stunden beträgt. Nach der Testfahrt kann der Entwickler die gespeicherten Rohdaten in sein System am Arbeitsplatz einspeisen und dann entscheiden, ob die Bilderfassung fehlerhaft ist oder ob ein Software-Fehler vorliegt. Sollte letzteres der Fall sein, kann der Entwickler seine Algorithmen solange modifizieren, bis sie anhand der gespeicherten Rohdaten genau die Objekte erkennen, die sie erkennen müssen.
Die ersten funktionsfähigen Prototypen des DP24R werden im Frühsommer verfügbar sein.

Der komplette Artikel ist erschienen in „Elektronik Automotive“ im März 2015
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